Ist der „Scroll“-Ring eine Lösung?

Einen Benutzer komplett in eine eintauchen zu lassen, ist kein Problem mehr. Die echte Realität mit virtuellen Inhalten zu verknüpfen auch nicht.

Eine Herausforderung stellt jedoch noch die Interaktion mit den virtuellen Objekten da.

Im Zusammenhang mit (AR) werden derzeit noch am meisten Smartphones und Tablets eingesetzt. Aber viele gute AR-Brillen sind derzeit schon auf dem Markt, oder befinden sich in der Entwicklung.

Für Smartphones und Tablets gilt bei der Interaktion mit virtuellen Objekten das altbewährte Steuerungsprinzip auf Touchscreens. Die Tipp- und Wischbewegungen sind heutzutage kinderleicht und beinahe jedem geläufig.

Für AR-Brillen, wie beispielsweise die „“ von Microsoft, werden Gestensteuerungen eingesetzt. Auch diese scheinen leicht zu erlernen.
Der Nachteil hierbei ist, dass das Ausführen der Geste stets im Fokus der Brille geschehen muss. Ebenso wirkt das wilde Gestikulieren für unwissende Beobachter doch sehr befremdlich.

Auch Controller, wie sie bei (VR) Brillen eingesetzt werden, scheinen für viele Einsatzgebiete noch zu umständlich.
Der britische Design-Ingenieur Nathaniel Martin hat hierfür ein neues Eingabegerät namens „Scroll“ entwickelt. Bei „Scroll“ handelt es sich um einen einfachen Ring mit Touchsensoren, den sich der Benutzer einfach an den Finger stecken kann.

Der Ring funktioniert wie eine Art virtueller Laserpointer und mittels kleiner Fingerbewegung und leichter Berührungen des Rings lassen sich die virtuellen Objekte steuern.

Noch ist „Scroll“ ein Prototyp, lässt sich aber bereits gut mit AR-Technologien wie der „HoloLens“ kombinieren.