Trennt sich die Spreu jetzt vom Weizen? Der Hype von Augmented und ist vorbei. Erste Unternehmen streichen die Segel. Andere Unternehmen müssen kräftig abspecken.

Mitarbeiter-Abbau bei NextVR

So steckt beispielsweise das erst 2014 gegründete Sport-VR-Streaming Unternehmen „NextVR“ in der ersten großen Krise seit Gründung. Aufgrund fehlender Investorengelder und einem deutlich geringeren VR-Marktwachstum als eingeplant, müssen Kosten reduziert werden. Von rund 130 Angestellten, wurden 50 Mitarbeiter abgebaut.

Das einstige Vorzeige-Startup der Virtual Reality Branche konnte seit 2014 rund 115 Millionen US-Dollar einsammeln. Diese müssen nun ausreichen, bis der VR-Markt kräftig anzieht – oder NextVR ein funktionierendes Geschäftsmodell gefunden hat. Ansonsten kann es eng werden.

AR-Brillenhersteller „Meta“ gescheitert

Auch dem AR-Brillenhersteller „Meta“ ging es an den Kragen. Mit seiner AR-Brille „Meta 2“ wollte das Startup das Computerverhalten von Usern revolutionieren. Allerdings war der Verkauf schleppend, die wenigen verkauften Brillen wurden nur kurzzeitig genutzt. Das Unternehmen scheiterte wohl daran, dass US-Unternehmen ihre Investitionen in und VR in den letzten drei Jahren deutlich reduziert hätten.

Es kam zum Verkauf der eigenen Vermögenswerte an ein unbekanntes Unternehmen. Der Erlös soll wohl nicht reichen, um die Schulden zu begleichen. Laut Meta-Gründer Meron Gribetz konnten circa 85 bis 90 Prozent des vorhandenen Inventars der Meta 2 AR-Brille verkauft werden.

Mehr Infos und über mögliche Ursachen der Meta-Pleite findet ihr im Vrodo-Podcast.