VR Entertainment fuer Fluggaeste
Bildquelle: Christiane Trabert

Gehört für viele von uns zu jeder Flugreise: Die Flugroute bestaunen in der Kopfstütze der Vorderfrau oder des Vordermanns. Das Display zeigt das Flugzeug Model auf dem Weg vom Ablugsort zum teils weit entfernten Ziel: Flughöhe, Reisegeschwindigkeit, zurückgelegte Entfernung, Entfernung zum Ziel, Temperatur in 30.000 Fuß *brrrr* und am Zielort. „There’s an app for that,“ dachten sich ein paar schlaue Köpfe und vermählten die VR Technologie mit diesen Inhalten.

 

VR App in 30.000 Fuß

Die gute alte Lufthansa geht die Extra-Miles & more und hat sein Lufthansa Customer Experience Team mit dem Team von 3spin zusammen gebracht. Herausgekommen ist ein Mehrwert für den Kunden, der dem Bordkino echte Konkurrenz macht. “Während ich so aus dem Fenster blickte, musste ich mich öfters fragen: Wo sind wir eigentlich gerade und was geht da unter uns so vor sich. Unsere Idee basiert genau auf diesem Gedanken. Durch den Einsatz von VR-Brillen können die Fluggäste die Berge, Seen und Städte betrachten, über die das Flugzeug gerade fliegt. Und das unabhängig von Tages- und Nachtzeiten, Sonne oder Wolken“, so der Erfinder der App.

 

There’s an VR app for that

 

Und das tut die VR-App auch. Fluggästen sehen beim Überflug von Sehenswürdigkeiten oder Landschaften nicht nur die Werke der digitalen Kartenzeichner. 360° Fotos und Video der Landschaften sind nun auch bei Regen und und oberhalb der Wolken zu genießen. Wenige Fluggäste haben die Alpen bestiegen. Dank der an Bord, können viele Lufthansa Fluggäste zukünfitg, diese Aussicht beim Überflug genießen. All das ist eine virtuelle Städtetour entlang der Flugroute. Dabei versteht sich, alles „all-inklusiv“ mit diversen Sehenswürdigkeiten. Zu guter Letzt erhalten Fluggäste per App selbstverständlich alle Zahlen zum Flug (Temperaturen, Zeiten, Geschwindkeiten, Anzahl schnarchender Passagiere, etc.).

App machts möglich – auch in VR

 

Möglich wird das durch eine Smartphone-App „VR Moving Map“, die per WLAN-Verbindung an Bord auf Flugdaten zugreift. So wird die Position des Flugzeugs mit 3D-Daten kombiniert. Der Betrachter legt sein Smartphone in eine Samsung Gear VR-Brille und schon kann er beim Überfliegen die Landschaft unter sich entdecken. (Papp-Varianten gibt es kostenünstig für fast alle Modelle.) Zusätzlich kann der Passagier einen Besuch im virtuellen Cockpit erleben. Die großen Datenmengen, die durch 360°-Inhalte entstehen, werden über einen Bord-Server abgerufen, anstatt über das Web.
Besonders auf Langstreckenflügen sollen den Flugästen der Lufthansa zuünftig die VR-Technologie als Unterhaltungsmöglichkeit zur Verfügung stehen.

Bildquelle: CHRISTIANE TRABERT – BERLIN