Augmented Reality als Entscheidungshilfe: IKEA App
Die Ikea App platziert digitale Möbel

Täglich fällen Kunden unzählige Kaufentscheidungen. Der Kaffee auf dem Weg zur Bahn, die Blumen für die Oma, das neue TV Gerät, entstammen alle einer Entscheidung. Die Faktoren, die zur Kaufentshceidung führen, sind dabei noch vielfältiger als die Produkte, die gekauft werden. Auch die erweiterten Realität (Augmented Reality) ist in der Lage, Kaufentscheidungen signifikant zu beeinflußen. Wir blicken heute auf vier marktreife AR Implementierungen von Marken mit internationalem Stand.

Durch die Verbreitung von Smartphones und Tablets ist Augmented Reality von einer industriellen Nischen-Anwendung zu einem marktfähigen Produktmodell geworden. Was mit Augmented Reality alles möglich ist und wie Augmented Reality eine Kaufentscheidung unterstützet, stellen wir euch anhand einiger Beispiele in diesem Beitrag vor.

IKEA

IKEA nutzt Augmented Reality, um dem Vorstellungsvermögen beim Einrichten der neuen Wohnung auf die Sprünge zu helfen. Mit der „IKEA Katalog“ App stellt ihr euch einzelne Möbelstücke aus dem Katalog direkt in 3D in die eigene Wohnung. So entscheidet ihr dank Augmented Reality unmittelbar, ob das neue Sofa ins Wohnzimmer passt oder ob ihr nicht doch ein anderes Modell wählt.

Sephora

Vielen Frauen fehlt die Zeit, um ein komplett neues Make-up an sich selbst zu testen. Sephora hat einen virtuellen Make-up Artist entwickelt, der verschiedene Looks in Echtzeit auf das Kamerabild projiziert. Damit testen Frauen an ihrem Smartphone mit Hilfe von Augmented Reality, welche Produkte einem gefallen und einen Einkauf wert sind. Ohne nerviges Abschminken könne die Nutzerinnen viele Looks testen.

L’Oréal

Aber nicht nur Sephora bietet solch einen Dienst an. Auch die MAKE UP GENIUS App der Marke L’Oréal funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Mit dieser Augmented Reality Anwendung testen Frauen verschiedene Produkte, um eine Kaufentscheidung zu erleichtern.

Hector & Karger

Auch das Modelabel Hector & Karger nutzt für ihren Katalog der Herbst- / Winterkollektion 2015/16 Augmented Reality. Die Entscheidung, ob es sich bei dem Kleid um das neue Lieblingsstück handelt, muss nicht mehr nur anhand von Bildern entschieden werden. Ein Beispiel-Model kommt aus dem Katalog und präsentiert das Kleid von allen Seiten. Kritische Begutachter können um das Modell herumlaufen. So wird kein Detail außer Acht gelassen.

Durch Augmented Reality bekommt der Nutzer die Möglichkeit, Produkte zunächst kritisch zu begutachten und anzuschauen, vor der Kaufentscheidung. Die Entscheidung, ob sich ein Kauf lohnt oder nicht lässt sich manchmal schon mit dem kritischen Blick fällen. Vor allem in drei Dimensionen, fühlen sich Möbel, teure Kleider oder Wanddekorationen mit einem Blick greifbarer an. So spart der Kunde Zeit, Wege in Kaufhäuser und damit Geld.