Die eröffnet täglich neue Einsatzmöglichkeiten. Unterschiedlichste Branchen profitieren durch AR Anwendungen und können positive Ergebnisse vorweisen. Diese sind Inspiration für immer mehr Unternehmen, ihre eigenen Implementierungen zu wagen.
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Industrie 4.0

Augmented Reality Apps für die Industrie 4.0
Augmented Reality Apps für die Industrie 4.0

Für Unternehmen im produzierenden Gewerbe sind kurze Maschinenstillstände durch schnelle Wartungen und Reparaturen von enormer Bedeutung. Die immer komplexer werdenden Maschinen und Anlagen verlangen zunehmend hochqualifizierte Mitarbeiter und sofort verfügbare Daten. Kann der eigene Techniker die Wartung oder Instandhaltung nicht selbst vornehmen, muss er auf teure externe Ressourcen zurückgreifen. Dadurch wird die Reparatur unnötig in die Länge gezogen, was zugleich Folgen für den laufenden Produktionsprozess hat und zudem weitere Kosten verursacht.

Dank Augmented Reality kann der eigene Servicetechniker die Ursache für den Defekt schnell finden und beheben. Auf dem Display eines Tablets kann der Techniker die defekte Komponente direkt vor Ort ausfindig machen und erhält zeitgleich alle wichtigen Informationen für die schnelle Behebung des Fehlers. Mussten die Servicetechniker früher in endlosen Handbüchern blättern, so können sie jetzt schnell am Ort des Geschehens ihre Arbeitsschritte und zugehörige Informationen angezeigt bekommen.

Aber nicht nur der Kunde, bei dem die Maschine vor Ort steht, profitiert von der erweiterten Realität, sondern auch der Lieferant, der einen Servicetechniker stellt. In Zeiten des Fachkräftemangels kann der Lieferant seinen Service schnell und zuverlässig garantieren und seinen Kunden künftig noch schneller helfen. Zudem halten sich die Personalkosten durch die „virtuelle“ Unterstützung in Grenzen, da beispielsweise weniger Überstunden und Wochenend-Arbeiten anfallen.

Tourismus

Augmented Reality Apps für den Tourismus
Tourismus auf eigene Faust: Die App der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Städte auf eigene Faust erkunden? Ohne Stadtführer aber mit jeder Menge Informationen? Das bietet Augmented Reality in Form einer digitalen Stadtführung als App.

Die innovative Anwendung für mobile Endgeräte ermöglicht dem User, seine eigene individuelle Stadtführung zusammenzustellen. Und nicht nur das: Sowohl historische Bauten und Denkmäler als auch innovative Objekte werden auf moderne Art erlebbar. Der Besucher richtet einfach sein Smartphone oder Tablet auf das gewünschte Objekt und erhält so viele interessante Informationen. Virtuelle Objekte werden lagegerecht und in Echtzeit in die reale Umgebung eingebunden. Zudem kann die Umwelt des Betrachters mit zusätzlichen Informationen – wie 3D-Objekte, Videos, Bilder oder Texte – erweitert werden.

Um einmal bildlich zu werden: Der Tourist steht vor einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus. Mit der App bekommt er historische Ansichten zu sehen, hört Geschichten über das jeweilige Haus oder erlebt kleine Spielszenen, die über das Gebäude und seine Bedeutung informieren. So erscheint beispielsweise eine historisch gekleidete Dame am Fenster und berichtet von damals. All das ermöglicht Augmented Reality.

Durch diese Anreicherungen ist die App in ihrer Art einzigartig und setzt Maßstäbe. Sie richtet sich ebenso an Touristen wie auch an interessierte Bürger, die ihre Stadt noch besser kennen lernen wollen. Die Anwendung ist eine ideale Ergänzung zu den herkömmlichen Stadtführungen und lässt die Besucher die Stadt neu erleben.

Marketing

Augmented Reality Apps für Marketing-Kataloge, -broschueren oder -flyer
Offline Medien lebendig machen mit AR

Mit Augmented Reality kann man seine Produkte und deren Funktionsweise präsentieren, ohne sie physisch dabei zu haben – egal ob auf Veranstaltungen, Messen oder direkt beim Kunden. Das bietet sich auch immer dann an, wenn die Maschine oder Anlage aufgrund von Platzmangel eigentlich nicht präsentiert werden könnte.

Ganze Ausstellungsräume, Geräte und Produkte, aber auch der Blick ins Innere von Produkten können durch die Visualisierung mit Augmented Reality dargestellt werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Tischaufsteller mit Willkommensnachrichten, über Fotoböden, auf denen die Maschinen und Anlagen präsentiert werden, bis hin zum Rollup-Display, aus dem eine Person heraustritt und das Unternehmen vorstellt. So können Einblicke in Bereiche gegeben werden, die normalerweise auf diese Art nicht sichtbar wären. Gleichzeitig verfügt man über ein eindrucksvolles Werkzeug, um potentielle Kunden auf die Produkte aufmerksam zu machen, sie zu begeistern und nachhaltig in Erinnerung zu bleiben.

Produkte

Augmented Reality App Produkte
Produktvarianten prüfen noch vor den Prototypen

Viele Unternehmen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau müssen komplexe Projekte planen und umsetzen, bei denen aufgrund des Unikat-Charakters ein hoher Testbedarf entsteht. Gerade bei der „Stückzahl 1“ steigt die Notwendigkeit eines umfangreichen Prototypings. So lassen sich „böse“ Überraschungen bei Montage, Inbetriebnahme oder Wartung der Maschine vermeiden. Denn häufig treten Konstruktionsfehler oder falsch angelegte Komponenten erst bei der Montage des Prototyps auf. Um dieser Problematik vorzubeugen, bedarf es eines integrierten Simulationskonzeptes, das die Maschine als Ganzes betrachtet und alle seine Komponenten digital abbildet.

Forschungsprojekt im Bereich der virtuellen Realität

Hardware-Prototypen sind jedoch beschränkte Ressourcen, teuer in der Erstellung und stehen in der Regel erst im fortgeschrittenen Entwicklungsprozess zur Verfügung. Dennoch sind genau diese Hardware-Prototypen für die Entwicklung, die Schulung von Service-Mitarbeitern und Bedienern oder den Vertrieb unabdingbar.

Aus der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Neuland-Medien und der Universität Bielefeld ist ein Forschungsprojekt im Bereich der virtuellen Realität entstanden. Der Ansatzpunkt dieses Forschungsprojektes ist der steigende Bedarf an Darstellungs- und Interaktionsmöglichkeiten mit virtuellen Hardware-Prototypen.

Soll heißen: Es können mehrere Personen zur gleichen Zeit und unabhängig vom Standort an ein und denselben Prototypen entwickeln. Dieser kann zudem in die virtuelle Welt projiziert werden, um ihn dort zu „begehen“ und zu besprechen. Ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universität Bielefeld zielt darauf ab, dass mehrere Personen in einem virtuellen Raum einen Prototypen besprechen und sich dabei im Raum gegenseitig sehen können. Dies ermöglicht eine real erscheinende Interaktion zwischen allen Beteiligten und dem Prototypen.